Kinobau

Auf dieser Seite beschreibe ich den Bau meines eigenen Heimkinos von noch im Rohbau befindlichem Raum bis zur ersten Filmvorführung.Der Inhalt beschränkt sich nur auf eine schriftliche Beschreibung die Bilderdokumentation finden Sie unter der Rubrik Heimkino Bilder im Hauptmenü.

 

 

1. Schritt: Als erstes musst der Raum von noch lagerndem Baumaterial befreit werden, denn Platz für die Arbeit ist das wichtigste. Nach ordentlicher Räumung wurden die Positionen der Lampen und des Projektor auf den rohen Wänden und der Decke angezeichnet. Heizkörper mussten natürlich auch noch gesetzt und angeschlossen werden. Nun wurden Kabelschlitze und Wanddurchbrüche für die Anschlüsse von Strom, Daten und S-Video vorbereitet. Nach dem Verlegen der Kabel und Heizungsrohr wurden Die Schlitze wieder mit Putz geschlossen.

 

2. Schritt: Das Grundieren und Verputzen des kompletten Raumes war der nächste Schritt zu fertigen Heimkino. Die Putzarbeiten habe ich mit meinem Vater immer abends nach Feierabend durchgeführt und dauerten etwa 4 Tage. Des Weiteren musste auch noch die Decke verspachtelt und geschliffen werden, was noch mal 2 Tage Arbeit mit sich brachte und dann hieß es Warten bis der Putz auf den Wänden so einigermaßen getrocknet war.

 

3. Schritt: Tapezieren war angesagt und ich bin ja ein Raufaser Fan, weil man eine grobe Raufaser so oft streichen kann. Also Wände und Decke wurden von meinem Vater tapeziert.

 

4. Schritt: Die Bühne wurde aufgebaut. Das Holz habe ich mir ausgemessen und im Baumarkt komplett auf die gewünschten Maße schneiden lassen. Als Platte wurde 19 mm Spannplatte verbaut und mit einer Dachlattenkonstruktion den Wänden und der Decke befestigt.

 

5. Schritt: Ein Holzkranz für die Indirekte Deckenbeleuchtung und als Kabelträger wurde auch mit Hilfe von Dachlatten und 12 mm Spannplatten direkt mit einer Dachlatte Abstand von der Decke befestigt und mit einer dünnen Leite vor Kopf Abgeschlossen.

 

6. Schritt: Wand, Decke und Bühne bekommen Ihre endgültige Farbe. 2 Anschtriche waren für eine Gute Farbdeckung nötig.

 

7. Schritt: Die Wandlampen von IKEA und eine rote Lichterschlange mit 40 Meter Länge, welche als indirekte Beleuchtung dient wurden verbaut. Die Glühbirnen für die Wandlampen habe ich mit Tauchlack in den Farben Rot und Blau angepinselt was einen super Effekt ergibt.

 

8. Schritt: Die Montage des Projektors steht an und das Verlegen des S-Video und Stromanschlusses über die Hohlrohre der Fertigbetondecke. Was sich als sehr vorteilhaft herausstellt. Für die Stormversorgung habe ich eine eigene Sicherung im Verteilerkasten Reserviert um Stromstöße etwas einzudämmen. Leider steht zum Anschluss der Bildquelle nur ein S-Videokabel zur Verfügung da mein in die Jahre gekommene Receiver nur über diesen Ausgang verfügt. Als Deckenhalterung kam eine TFT Wandhalterung mit 2 Gelenken von Hama zum Einsatz "günstig und gut"

 

9. Schritt: Die Leinwand wurde über eine aus Dachlatten geschraubten Rahmen an der Bühne gespannt und angetackert. Einen opischen Rahmen habe ich mit Schwarzen Winkeln aus dem Baumarkt angefertigt.

 

10.Schritt: Der rote Teppich wurde ausgelegt. Der Teppich wurde von der Fa. Kibek für 196.- € geliefert.

 

11.Schritt: Installation des Sockelleistenkanals in dem die kompletten Lautsprecher kabel verlegt wurden. Der Kanal wurde für die Optik noch mit schwarzer Samtfolie beklebt.

 

12.Schritt: Die Lampen und HIFI Komponenten wurden über Funksteckdosen angeschlossen welche auch Dimmbar sind "Super Komfort"

 

13.Schritt: Die Lautsprecher und Bühne habe ich mit schwarzen Pannesamt gut unsichtbar gemacht und sind doch leicht zugänglich.

 

14:Schritt: Jetzt mussten nur noch die Möbel eingeräumt und die Schränke aufgehängt werden. Alles in allem finde ich ein gelungenes low Budget Cinema

 

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